Wie man sich bettet, so schläft man

Von admin | in Ratgeber | on August 24, 2014

Wer kennt ihn nicht, den Spruch aus vergangenen Tagen, in denen man Jutesäcke mit Stroh füllte, um sich des Nachts zur Ruhe zu legen. Für diese Zeit war diese Art zu schlafen völlig ausreichend. Die Menschheit war noch nicht von den uns heute bekannten Zivilisationskrankheiten geplagt. Körperliche Arbeit prägte den Tagesablauf, Übergewicht und Allergien waren noch nicht an der Tagesordnung. Und wenn man das Stroh regelmäßig gewechselt hat, erreichte man sogar ein gewisses Maß an Hygiene.
Doch: Die Zeiten ändern sich.

Der Schlaf

Obwohl der Mensch etwa ein Drittel seiner Lebenszeit im Schlaf verbringt, ist dieser vergleichsweise wenig untersucht worden.
Trotz intensiver Schlafforschung wurden bisher so wichtige Fragen wie nach der Funktion des Schlafes nur in Ansätzen beantwortet. Offensichtlich ist jedoch, dass aufgrund von Schlafmangel eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Wahrnehmungen beeinflusst werden. Diese sind unter anderem das Selbstwertgefühl sowie das Selbstbild und die Aggressionsbewältigung.
Durch Schlafmangel werden zudem die Aufmerksamkeit, die Merkfähigkeit, das Lernen, und das abstrakte Denken erschwert.
Beim Begriff Schlafverhalten ist es notwendig, zwischen Schlafqualität, mit dem man die Intensität des Schlafs bezeichnet, und Schlafquantität, also der Dauer des Schlafes, zu unterscheiden.
Wenig Schlaf in guter Qualität gilt als deutlich erholsamer als ein langer Schlaf, der durch äußere Umstände, wie z.B. Lärm, Licht und Temperatur oder auch durch eine ungeeignete Schlafstätte negativ beeinflusst wird.
Unter gesundem und regenerierendem Schlaf versteht man einen regelmäßig wiederkehrenden Zustand, bei dem sich die Bewusstseinslage und die Körperfunktionen ändern und der Körper Entspannung und Erholung findet.
Für mehr als 30% der Bevölkerung gilt dies nicht. Sie leidet unter Schlafstörungen, die oftmals auch körperliche Ursachen haben:
Rückenprobleme, rheumatische Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Herzerkrankungen, Magen- Darm- Erkrankungen und Atemwegsbeschwerden wären hier z.B. zu nennen.

2 Kommentare zu "Wie man sich bettet, so schläft man"

  • kerstin says:

    25. August 2014 at 20:51 -

    Find ich gut

  • Roman says:

    19. November 2014 at 20:35 -

    Am besten finde ich die Verlinkung mit dem Lexikon.
    Wirklich schön gemacht. Gratulation.

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